Maßnahmen zum Kinder- und Jugendschutz

1. I’m a Scientist, Get me out of here! Deutschland ist ein Angebot von:

Wissenschaft im Dialog gGmbH
Charlottenstraße 80
10117 Berlin

 

2. Art des Angebotes und generelle Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen:

I’m a Scientist ist eine Online-MINT-Initiative, die Schüler*innen mit Wissenschaftler*innen über diese Webseite in Kontakt bringt. Dieses Angebot ist hauptsächlich für die Umsetzung im Rahmen des Schulunterrichtes gedacht, wobei Schüler*innen die Webseite auch von zu Hause aus nutzen können. Die Webseite bietet Schüler*innen die Möglichkeit, sich Profile von Wissenschaftler*innen anzusehen, Fragen an diese zu richten oder gemeinsam mit der Schulklasse an Live-Chats teilzunehmen, die ausschließlich textbasiert stattfinden. Der gesamte Seiteninhalt wird dabei von unserem Team permanent überwacht und moderiert. Unser Team wurde über unsere Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen informiert und geschult.

3. Risikoeinschätzung

Der Schutz von Schüler*innen bei der Nutzung unserer Plattform ist uns sehr wichtig. Darum haben wir eine Risikoanalyse vorgenommen und entsprechende Maßnahmen formuliert, um eventuellen Gefährdungen begegnen und diese abwehren zu können.  

 

Mögliches Risiko

 

 

Maßnahmen zur Risikobegrenzung

 

Teilnehmende Wissenschaftler*innen fügen den Schüler*innen Schaden zu – das umfasst bewusst wie unbewusst ausgeführte Handlungen. Der Kontakt oder Austausch zwischen den Schüler*innen und den Wissenschaftler*innen ist immer überwacht. Jeglicher Austausch über unsere Seite wird durch Moderator*innen kontrolliert. Versuche von Wissenschaftler*innen oder Schüler*innen, persönliche Kontakte auszutauschen werden durch die Moderation unverzüglich unterbunden. Antworten oder Kommentare, die für Schüler*innen unangemessen sind oder diese verletzen könnten, werden entfernt. Die Moderator*innen melden Vorfälle direkt an das für die Sicherheit zuständige Teammitglied, das gegebenenfalls weitere Maßnahmen ergreift oder Dienststellen hinzuzieht. Im Fall von Schüler*innen ist dies in der Regel die betreffende Lehrkraft.
Sollte ein solcher Vorfall absichtlich herbeigeführt worden sein, wird die betreffende Person (Wissenschaftler*in) auf unserer Webseite sofort gesperrt. Sofern es erforderlich scheint, werden weitere Untersuchungen veranlasst oder rechtliche Schritte eingeleitet.
Moderator*innen oder ein Teammitglied von Wissenschaft im Dialog fügt Schüler*innen Schaden zu oder wendet diesen nicht ab. Die von uns eingesetzten Moderator*innen und die betreffenden Mitarbeiter*innen von Wissenschaft im Dialog wurden alle vor ihrem Einsatz geprüft und haben ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vorgelegt. Bei der Besetzung der Moderator*innen-Stellen haben wir betont, dass es um eine Aufgabe im Bereich der Wissenschaftskommunikation geht und nicht vorangestellt, dass es um die Zusammenarbeit mit Jugendlichen und Kindern geht. Es gilt die Maßgabe, dass sämtliche Kommunikation mit den Schüler*innen über die Lehrkräfte oder über die Webseite läuft. Die Live-Chats werden durch das Team von Wissenschaft im Dialog stichprobenartig überprüft. Die Richtlinien für die Moderator*innen werden von uns laufend überprüft und angepasst.
Der Zugang der Moderator*innen zur Plattform kann jederzeit durch uns unterbunden werden. Die Nichteinhaltung verbindlicher Schutzmaßnahmen und -verfahren wird unverzüglich durch uns geahndet und kann letztendlich zum Ausschluss aus der Organisation führen. Gegebenenfalls werden die Justizbehörden eingeschaltet.
Schüler*innen fügen sich gegenseitig auf der Seite Schaden zu oder Lehrkräfte fügen Schüler*innen Schaden zu. Sämtliche Kontakte zwischen den Schüler*innen auf unserer Seite werden durch die Moderator*innen überwacht. Es kommt auch kein unbegleiteter Kontakt zwischen Schüler*innen und Lehrkräften verschiedener Schulklassen zustande. Jegliche Versuche von Schüler*innen oder Lehrkräften, persönliche Kontaktdetails zu tauschen, wird durch uns unterbunden.
Moderator*innen und Lehrkräfte können Kommentar in den Live-Chats löschen und Schüler*innen vom Chat ausschließen. Jede*r Nutzer*in der Seite kann durch uns jederzeit gesperrt werden. Antworten oder Kommentare auf die Fragen der Schüler*innen werden durch die Moderato*innen vorab auf möglicherweise verletzenden oder unangemessenen Inhalt geprüft.
Schüler*innen stellen eine Frage oder machen einen Kommentar, der darauf hinweist, dass sie gefährdet sind und dies wird nicht erkannt. Das Team von Wissenschaft im Dialog wurde dafür sensibilisiert, dass es zu solchen Situationen kommen kann. Begründete Verdachtsfälle werden vertraulich an das für die Sicherheit zuständige Teammitglied kommuniziert und dokumentiert. Die Verdachtsfälle werden analysiert und gegebenenfalls werden weitere Schritte eingeleitet. Hierfür kann es notwendig sein, weitere externe Stellen oder auch die Lehrkraft hinzuzuziehen.
Einzelheiten individueller Verdachtsfälle werden Personen zugänglich gemacht, die diese Informationen nutzen könnten, um Schüler*innen Schaden zuzufügen. Die Dokumentation von Verdachtsfällen ist vertraulich und ausschließlich dem für die Sicherheit zuständigen Teammitglied und der Geschäftsführung zugänglich.
Nutzer*innendaten werden durch ein Datenleck öffentlich. Wir versuchen, unsere Daten so gut wie möglich zu schützen und haben unsere Server mit entsprechender und aktueller Schutzsoftware ausgestattet. Jeglicher Angriff auf die Sicherheitsarchitektur wird spätestens innerhalb von 72 Stunden der Projektleitung oder der Geschäftsführung gemeldet.
Missbrauch von Daten durch Moderator*innen oder Mitarbeiter*innen von Wissenschaft im Dialog, um in direkten Kontakt mit Schüler*innen zu treten (nicht über die moderierten Seiten). Die Missachtung oder absichtliche Umgehung unserer Sicherheitsvorschriften werden bei Bekanntwerden unmittelbar durch den Ausschluss von der Seite geahndet. Sofern notwendig, werden weitere Stellen zur Klärung und Verfolgung des Sachverhaltes einbezogen. Der Vorfall wird durch das für die Sicherheit zuständige Teammitglied und die Geschäftsführung untersucht. Betroffene Lehrkräfte und Schüler*innen werden bei Bedarf einbezogen.

Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten:

Team von Wissenschaft Dialog  – fest und dauerhaft angestellte Mitarbeiter*innen, die verschiedene Projekte bei uns umsetzen
Moderator*innen – zeitweise bzw. freiberuflich tätige Mitarbeiter*innen, die die Inhalte moderieren
Sicherheitsbeauftragte*r – für die Sicherheit beauftragtes Teammitglied aus der Stammbelegschaft von Wissenschaft im Dialog. Erste*r Ansprechpartner*in in allen Belangen der Sicherheit
Projektleitung – aus der Stammbelegschaft von Wissenschaft im Dialog, verantwortlich für das Projekt
Geschäftsführung – der Projektleitung überstellt und verantwortlich für alle Belange von Wissenschaft im Dialog
Wissenschaftler*innen – nehmen an den Themenbereichen teil
Lehrkräfte – nehmen mit ihren Schüler*innen an den Themenbereichen teil
Schüler*innen – nehmen an den Themenbereichen mit ihren Lehrkräften teil
Nutzer*innen – jede Lehrkraft, Schüler*innen oder Teil der Öffentlichkeit, die an der Aktivität teilnimmt

4. Umsetzung

Die Umsetzung unserer Sicherheitsmaßnahmen wird von uns laufend überprüft und die Standards laufend aktualisiert. Wir verpflichten uns zur Umsetzung dieser Erklärung zum Schutz von Kindern und Jugendlichen sowie aller beschriebenen Verfahren, die uns dabei unterstützen, Schüler*innen während der Nutzung unseres Angebots vor Schaden zu bewahren.

Unterschrift: – Christian Kleinert (Projektleitung)

Anbieter und Kontakt: Wissenschaft im Dialog gGmbH, Charlottenstraße 80, 10117 Berlin